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Start

Nachdem ich nun so lange andere Blogs mitgelesen habe, überkam es mich heute, einen eigenen zu starten. Warum? Vielleicht möchte ich nur sicherstellen das ich wichtige Gedanken, die mich den ganzen Tag beschäftigen, nicht vergesse. Vielleicht versuche ich aber auch nur einen Ausgleich zu meiner Gefühlswelt zu schaffen. Die einen fangen an zu schreien, ich versuche es eher auf die ruhige Art. Wer ich bin? Ich bin im Grunde wie du und du. Ich habe die selben Träume, die selben Wünsche, die selben Probleme - und doch bin ich wieder ganz anders, wie zum Glück jeder von uns. Das fängt früh schon an. Ich hasse es, mich in einen Alltag pressen zu lassen. Also versuche ich jeden Tag zu einer anderen Zeit aufzustehen, als am Vorherigen. Und wenn es nur eine Minute ist. Ich esse jeden früh etwas anders, und je nach Gefühlsstimmung passe ich Kleidung, Aussehen und Kosmetik auf den jeweiligen Zustand an. Wer mich kennt, kann also meine Stimmung schon sehen und riechen .
Ich verfüge über freie Zeiteinteilung, da ich beruflich mein eigener Herr bin, mit allen Vor- und auch Nachteilen. Ich habe fast keinen Bezug mehr zu meinen früheren Freunden, die in alle Winde verstreut leben. Ich habe seit über 7 Jahren eine Freundin, fühle mich wir ihr imagninärer Freund, bin aber treu, und liebe seit fast 9 Jahren eine andere, die einmal mein Herz im Sturm erobert hat, und weiss das ich Sie nie an meiner Seite spüren darf.
Meine Freunde sagten oft: du bist wie eine Frau
Ich bin nunmal so, ich hinterfrage alles, durchdenke alles lieber 3 mal, und habe eine unausgewogene Gefühlswelt. Ich fühle mich in der einen Sekunde als ob ich fliegen könnte - in der anderen als ob man mich schon begraben hat.
Deshalb weiss ich auch das ich privat versagt habe. Man sagt ja auch: Glück im Spiel - Pech in der Liebe. Ich habe nie den Mut gehabt, der einen meine Liebe zu gestehen, das ich alle die Jahre jede andere Frau mit ihr verglichen habe, das ich 1 bis 2 im Monat noch immer von ihr träume, und das ich ihre gelegentlichen SMS in mich aufsauge wie die Luft zum Atmen. Manchmal ist es besser einen Menschen in Gedanken zu lieben, bevor man seine Ablehnung körperlich spüren muss. Aber ich habe dadurch auch gelernt WAS Liebe ist, und wie schmerzhaft sie auch sein kann. Man sagt: Zu jedem Topf passt ein Deckel - aber hat schonmal jemand gesagt: man muss auch beides kaufen?
Was ich mit diesem Blog bezwecke: einen Ausgleich zu schaffen zwischen mir und was mich beschäftigt. Nicht mehr und nicht weniger.

1 Kommentar 28.2.08 12:31, kommentieren